Die Bremerhavener
 
Müllfischer...

 

Seite 1

"Müfi-Geschichte" - Textbeispiele von 1981 bis 2006

Bilder

Mitwirkende

30 Jahre Müfi!

Impressum

(unten auf Seite 1)

 Zurück zur Seite 1Seit 1981  -  Mitwirkende und Textauszüge

Programm 2011:

Traumhotel "Wählerglück"
(Wer nicht wählt, der nicht gewinnt!)

Mitwirkende: Gerd Blancke, Hannes Daiminger, Eva Erkenberg, Jan Hoheisel, Marianne Klitzka, Jonas Klitzka , Sabine Miedlich, Reinhard Rehwinkel, Manfred Richter,  Wolfgang Weiss,
Technik: Eva Erkenberg.
Text und Regie: Helene Daiminger

Textbeispiel erst NACH der Saison, logo!

Programm 2010:

Rummelplatz
(Wer dreht denn da am Rad?)

Mitwirkende: Gerd Blancke, Hannes Daiminger, Jan Hoheisel, Marianne Klitzka, Jonas Klitzka , Sabine Miedlich, Reinhard Rehwinkel, Manfred Richter,  Inge Petersen, Wolfgang Weiss,
Technik: Eva Erkenberg.
Text und Regie: Helene Daiminger

G:          Na, da war ich vorhin doch wohl etwas voreilig! (nimmt Herz „Auch Bremer sind Menschen“ ab u. hängt

        „Lieber Lauben-Pieper als Jürgens-Pieper“

            auf.)

 

 

Programm 2009:

Traumhochzeit
(Wir können es nicht lassen)

Mitwirkende: Gerd Blancke, Hannes Daiminger, Jan Hoheisel, Marianne Klitzka, Jonas Klitzka , Sabine Miedlich, Reinhard Rehwinkel, Manfred Richter,  Inge Petersen, Wolfgang Weiss,
Technik: Bernd Maeding.
Text und Regie: Helene Daiminger

G:        Mann, Kuddel, wie sehst dun aus? Was is passiert? Bist untern Auto gekomm?

R:        Nee, unter Menschens!

G:        Jugendbande?

R:        Nee, Normale! Und mein neuen coolen Schild is auch hin! Hab ich mich sone Mühe mit gegebn! Hab ich mich hingesetzt, guter Platz, viele Leute, ein Rein und raus aus den Haus, hab mein Schild aufgestellt, guck mal! (fügt Hälften zusammen, dass man lesen kann:) Verarmter Aktionär bittet um kleinen Obulus!
Sind die über mich hergefalln! Ich wär Schuld an den ganzen Schlamassel mit meine Geldgier! Von sie aus könnt ich Dreck fressen tun, müssten sie auch, bloß wegen mir! Ein Wunder, dass ich noch leben tu!

G:        Und was warn das für Leute? Ich mein, wo hast du gesessen?

R:        Weiß ich nich! Aber inne sichere Entfernung hab ich mich noch mal umgedreht! Stand da was an den Haus. Arge-Job-Center! Edu, ich brauch dringend einen Trostpflaster aus deine Pulle.

Programm 2008:

Wir lassen's richtig krachen
(Ein Abend in der Haifischbar)

Mitwirkende: Gerd Blancke. Hannes Daiminger, Jan Hoheisel, Marianne Klitzka, Jonas Klitzka , Sabine Miedlich, Reinhard Rehwinkel, Manfred Richter,  Inge Petersen, Wolfgang Weiss,
Technik: Bernd Maeding.
Text und Regie: Helene Daiminger

Szenentitel: "Deutsch" (ein Ausschnitt)

Ma:

Und der Kleine hockt den ganzen Tag nur vor seiner Play-Station und ernährt sich von Chicken-Mac-Nuggets und Big-Macs, das kann doch nur ein Looser werden!
(H, G, R auf!)

 

( 4. Tisch )

H:

Opa, wie hast du eigentlich Oma damals kennen gelernt?

G:

Na ja, ich spielte damals in einer Kapelle! Wir sangen auch. Oma bewarb sich bei uns als Sängerin für die Leitmelodien. Unsere Musik traf nicht gerade den Publikumsgeschmack, aber Oma fand sie gut. Ich hatte ein Motorrad. Oma hatte eigentlich noch eine Verabredung mit einem Freund, aber als ich sie fragte, ob ich sie nach Hause bringen sollte, sagte sie die ab und ging mit mir auf einen Eierlikör in die Milchbar. Es war 5 Uhr

H:

Hääääää??

R:

(inzwischen an diesem Tisch als Vater von H.) Ist doch klar! Opa spielte in ner Band, so ner Art Boy-Group. Granny kam zum Casting als Lead-Sängerin für den Sound-Track von deren Hits. Ihre Music war nicht gerade Main-Stream, aber Granny fand sie o, k.! Opa war Biker und versprach ihr einen Lift home. Zwar hatte Granny eigentlich noch ein Date mit ihrem Lover, aber das cancelte sie sofort und ging mit Opa auf einen Drink zur Happy-Hour in einen Coffee-Shop ! Alles roger?

H:

Roger! Aber warum sagt Opa das nicht gleich auf Deutsch?

 

Programm 2007:

Wir machen noch nicht schlapp!

Mitwirkende: Gerd Blancke. Hannes Daiminger, Jan Hoheisel, Marianne Klitzka, Jonas Klitzka , Sabine Miedlich, Reinhard Rehwinkel, Manfred Richter,  Inge Petersen (schön, dass sie wieder da ist!), Wolfgang Weiss,
Technik: Bernd Maeding.
Text und Regie: Helene Daiminger

 

Schild: Volkshochschule

  ....

R:

Ja, Herr Blancke, das machen Sie schon sehr gut. Nach dem Aufziehen der Spritze immer zuerst ein bisschen Flüssigkeit abspritzen. Es darf ja keine Luft in den Körper gelangen! Und nun machen Sie mit Daumen und Zeigefinger eine Bauchfalte und dann beherzt hinein!

G:

Das sagen Sie so, Herr Doktor! Es ist ja nicht Ihr Bauch, der nachher die blauen Flecken hat!

R:

Da hilft nur üben, üben und nochmals üben. Mit der Zeit kriegen Sie das schon hin. - Herr Grothe, Sie sollten eine Intubation (englisch) vorbereiten, keine lokale Anästhesie und ein Anästhetikum ist keine entzündungshemmende Salbe!

  ....

M:

Gestatten? _xxxxx_ Arbeitsminister in Meck Pom. Wie ich höre, beschreiten Sie hier ganz neue Wege. Sie qualifizieren also Langzeitarbeitslose zu Hilfsschwestern und Hilfspflegern im Rahmen der Volkshochschularbeit?

R:

Keineswegs ! Wir qualifizieren Patienten für den Aufenthalt im von Ulla Schmidt angeregten, garantiert kostendeckend arbeitenden, neuen, schwesterlosen Do-it-yourself-Krankenhaus


Programm 2006:

Wer hat denn das gewollt??

Mitwirkende: Gerd Blancke. Hannes Daiminger, Jan Hoheisel, Marianne Klitzka, Jonas Klitzka , Bernd Maeding (Technik),Sabine Miedlich (zum ersten Mal!), Reinhard Rehwinkel, Manfred Richter,  Dorothea Wegelein, Wolfgang Weiss,
Technik: Bernd Maeding.
Text und Regie: Helene Daiminger

 "Zirkus"

D:

Hat mir gut gefallen, dieser Freizeitpark. Vielen Dank für die Einladung! Wenn Sie Zeit haben, würde ich Sie gern im Gegenzug nächste Woche in den Zirkus da drüben einladen. Ist Ihnen das auch schon aufgefallen, Zirkusunternehmen scheinen ja in letzter Zeit nur so aus dem Boden zu wachsen.

M:

Das ist kein Zirkus. Das ist die Geheimwaffe der deutschen Unternehmer, die mobile Produktionsstätte. Wenn die Lohnkosten in einem Land zu hoch werden, baut man das Unternehmen innerhalb von 2 Tagen ab und baut es ebenso schnell im nächsten Billiglohnland wieder auf. Auf diese Weise lässt sich der Produktionsausfall gegen Null drücken. Das da drüben ist übrigens meine Firma für Mikro-Chips. Ab nächster Woche produzieren wir in Malaysia. Nächstes Jahr gehen wir dann wahrscheinlich nach Bangladesch.

D:

Unglaublich! Und wonach fällen Sie Ihre Entscheidung für einen neuen Standort?

M:

Nun, immer, wenn die Lohnkosten pro Arbeiter und Tag 50 Cent übersteigen, ziehen wir weiter.

D:

Und es macht Ihnen gar nichts aus, sich so einfach von Ihrem Heimatland zu trennen?

M:

Aber das ist doch nur ein Abschied auf Zeit. Ich sagte doch schon, wir produzieren in jedem Land, in dem die Lohnkosten unter 50 Cent pro Tag liegen. Bei der augenblicklichen wirtschaftlichen Entwicklung sind wir dann 2015 wieder hier!

 

 

Programm 2005:

Alles Knüller, oder was??!!

Mitwirkende: Gerd Blancke, Hannes Daiminger, Jan Hoheisel, Marianne Klitzka, Inge Petersen, Reinhard Rehwinkel, Manfred Richter, Dorothea Wegelein, Wolfgang Weiss.
Technik: Bernd Maeding.
Text und Regie: Helene Daiminger

 Vermarktung

R:

Nominiert für diese Bewertungsklasse wurde auch das Duo vom Standesamt Milchert/Kirchhoff für seine außergewöhnliche Idee der Vermarktung des Schwitzwassers im Hochzeitszimmer. Führte doch die Weiterentwicklung dieses Gedankens zur Einrichtung des städtischen „Büros zur Vermarktung immaterieller Werte“ von dessen Tätigkeit sich der Kämmerer nicht unwesentliche Einnahmen für die Stadtkasse verspricht.

H:

… - Ja, grundsätzlich können Sie die Namensgebung für alle städtischen Gebäude gegen entsprechende Bezahlung bestimmen. Zoo-Tiere sind auch im Angebot, natürlich!  …. Sie möchten eine Schlange im Zoo benennen! 1000 Euro! Und wie soll das Tier heißen? Erna Meyer, nach Ihrer Schwiegermutter! …

 

….

H:

Die früheren Namensgeber auch nicht. Fragen Sie doch mal in Geestemünde, nach wem die Schultzstr. benannt ist

D:

Ich wusste gar nicht, dass es in Bremerhaven schon eine Schultzstraße gibt.

H:

Schon? Noch!!!!

 

….

H:

Vermarktung immaterieller Werte! Heins! Nein, Kirchen gehören nicht zu unserem Angebot. Nein, tut mir leid, auch wenn ihre Oma sich das noch so sehr wünscht, können wir die Pauluskirche nicht Elvira-Piepenbrink-Kirche nennen

I:

Immaterielle Werte, Koch! Sie möchten den Magistrat umbenennen? — In Jörg - Schulz-Zirkus! Das dürfte nicht billig werden. Was würden Sie denn maximal ausgeben wollen? So viel? Haben Sie auch bedacht, dass der Name bei einer möglichen Nicht-Wieder- Wahl verfällt? Ich werde das klären. Sie hören von uns.

 

….

I:

Das Bürgermeister-Smidt-Denkmal in Konkursverwalter-Van-Betteray-Denkmal? Weil die Stadt Bremerhaven demnächst abgewickelt wird? Das geht dann doch zu weit!

H:

Sie möchten einen Namen für den Schlachthof kaufen? 300 000 Euro? Das ist ja Wahnsinn. Und wie soll er heißen? „Edmund- Stoiber- Schlachthof“? Das geht klar, Frau Merkel!

 

Programm 2004:

Wir lassen uns das Lügen nicht verbieten

Mitwirkende:

Gerd Blancke, Hannes Daiminger, Jan Hoheisel, Marianne Klitzka, Inge Petersen, Reinhard Rehwinkel, Manfred Richter, Birgit Spohn, Wolfgang Weiss.
Technik: Bernd Maeding.
Text und Regie: Helene Daiminger

 Schröder
Melodie: Lord of the Dance

Wolfgang, tut es dir auch weh,
ich bin der König der SPD!
Also halt dich zurück und vergiss die Meuterei,
denn an mir, da kommst du nicht vorbei!

Sigmar, tut es dir auch weh,
ich bin der König der SPD!
Also gib einfach auf und vergiss die Meuterei,
denn an mir, da kommst du nicht vorbei.

Leute, tut es euch auch weh,
ich bin der König der SPD!
Also stimmt allem zu und vergesst die Meuterei,
denn an mir, da kommt ihr nicht vorbei!

Gerhard, tut es dir auch weh
ich bin die Queen der SPD!
Also schweig fein still und hör auf mit dem Geschrei,
denn an mir, da kommst du nicht vorbei.

W:      ( Gesprochen ) Darüber ist das letzte Wort noch nicht gesprochen!
  
 

Programm 2003:

Menschen, Schieber und Funktionen

Mitwirkende: Gerd Blancke, Hannes Daiminger, Jan Hoheisel, Marianne Klitzka, Inge Petersen, Reinhard Rehwinkel, Uwe Requart, Manfred Richter, Birgit Spohn, Wolfgang Weiss. Technik: Bernd Maeding.
Text und Regie: Helene Daiminger 

M:

Na ja! Ich bin doch die Frau, die dieser Bengel umgeworfen hat, bevor er mir meine Handtasche mit meiner ganzen Rente und den Papieren entrissen hat.

U:

Ach ja, die Gerichtsszene! Hier hab ich sie ja.

Gnädige Frau, wir sind leider nicht ganz in der Zeit. Würde es Ihnen etwas ausmachen, wenn wir nur die Urteilsverkündung proben würden? Ich denke, darauf kam es Ihnen vor allen Dingen an?!

M:

Also, nachdem der Staatsanwalt ein Jahr Jugendstrafe gefordert hat, wegen Diebstahls und Körperverletzung?

U:

Exakt!

M:

Meinetwegen.

U:

Bitte den Richter auf die Bühne! (beiseite) Wenn mir nur mal einer sagen könnte, wie das in einen Zusammenhang passen soll!

W:

Wir kommen dann zur Urteilsverkündung. Bitte erheben Sie sich. Im Namen des Volkes verkünde ich folgendes Urteil: Der Angeklagte erhält eine Verwarnung! Sie können sich wieder setzen. Zur Begründung: Der Angeklagte hat die Tat gestanden, nachdem er von Zeugen zweifelsfrei identifiziert werden konnte. Obgleich der Klägerin ziemlicher Schaden entstanden ist, was die ärztlichen Gutachten bewiesen, wurde auf eine Freiheitsstrafe verzichtet, da der Angeklagte gerichtlich noch nicht in Erscheinung getreten ist und es sich bei ihm um „jugendtypisches Verhalten“ handelt.

M:

(erbost) Was denn! Du, du! Und das war alles? Und Sie wollen Richter sein? (stürzt nach vorn und klebt dem Richter eine)

W:

Was fällt Ihnen denn ein? Frau Marwede, das wird für Sie Konsequenzen haben.

M:

Ich glaube kaum! Mit Ich bin gerichtlich noch nicht in Erscheinung getreten, und bei meiner Tat handelt es sich zweifellos um „seniorentypisches Verhalten“!

 

Programm 2002:

Schuld abladen verboten

Mitwirkende: Gerd Blancke, Hannes Daiminger, Jan Hoheisel, Marianne Klitzka, Inge Petersen, Reinhard Rehwinkel, Manfred Richter, Birgit Spohn. Technik: Bernd Maeding.  
Text und Regie: Helene Daiminger

 Demenz-Award

G:     (Moderator) Verehrte Zuschauerinnen und Zuschauer! Damit ist der Kontostand: … (…) .  Es wird eng an der Spitze, aber nun kommt Bremerhaven, der heimliche Favorit. Werden sie es packen, die Magistratsmitglieder und Politiker dieser aufstrebenden Stadt im Nordseewind? Den Hit vom gelben Chinastein haben wir Ihnen zu Beginn der Sendung schon vorgestellt und jetzt Professor Dr. Wolfgang Schwarz mit der Begründung der Bewerbung.

W:     Verehrte Damen und Herren! Wir Bremerhavener haben uns gründlich vorbereitet und schon lange auf diesen Tag hingearbeitet. So war es gar nicht so einfach, bei der Neugestaltung unserer Fußgängerzone Beschlüsse zu fassen, die uns unserem Ziel, dem Gewinn des Demenz-Awards, ein Stück näher bringen sollten. Dennoch haben wir Einiges geleistet. Der gelbe Granit, mit dem wir unsere neue Mitte gepflastert haben, ist sehr schmutzanfällig, dennoch haben wir keinerlei Vorkehrungen für seine Reinigung getroffen. Die notwendige Million haben wir bewusst nicht in den Haushalt eingestellt.

Zuschauer: Bravo!!

G:     Wirklich gut. Und wie ich hörte, haben Sie diesen Stein auch nur gewählt, weil er in spätestens 5 Jahren bröckelt und eine weitere Erneuerung nötig macht.-- Was sagt die Jury? 20 Punkte! ( Beifall ). Aber das ist nicht alles.

W:     Auch die Wahl der in die Erde versenkbaren Abfallcontainer haben wir bewusst getroffen. Das Geld für das zum Absaugen des Mülls nötigen Spezialfahrzeuges verbauten wir in die Fundamente, auf denen die Behälter ruhen. Die Notwendigkeit zum Bau dieser Fundamente nahmen wir unter Aufbietung aller Kräfte nicht zur Kenntnis, um unsere Chance für den heutigen Abend nicht zu gefährden.

Zuschauer: Prima! Super!

G:     Eine Meisterleistung, die Ihnen nochmals 20 Punkte einträgt. (Applaus) Herr Stadtrat Solm, Sie möchten die Liste vervollständigen?

R:      Aber gern! Obwohl sie wussten, dass die leitenden Funktionen im Bauamt fast gleichzeitig frei wurden, haben unsere Politiker mit dem Hinweis auf Sparzwänge Neubesetzungen verhindert. Nur so konnte es uns gelingen, statt einer präzisen Kostenaufstellung nur eine grobe Schätzung einer Fremdfirma zu Grunde zu legen, als wir die Weserlustbrücke renovierten. Dadurch setzten wir 4 Millionen in den Sand!

 

 

 

Programm 2001:

Augen zu und durch

Mitwirkende: Gerd Blancke, Hannes Daiminger, Jan Hoheisel, Marianne Klitzka, Inge Petersen, Reinhard Rehwinkel, Manfred Richter, Birgit Spohn. Technik: Werner Rotter.  
Text und Regie: Helene Daiminger

 Textprobe:

 Melodie: Anton aus Tirol

1. Ich bin nicht schön ich bin nicht toll,
aber als Kanzler wundervoll!
Mit dem Job hat's hingehauen zwar nur über meine Frauen
da hab' ich bald das Dutzend voll.

2. Ich bin nicht schön ich bin nicht toll,
aber als Kanzler wundervoll!
Die gewerkschaftlichen Spitzen lass ich ständig nur abblitzen.

Krieg’n die die Schnauze denn nie voll?
 

3. Ich bin nicht schön ich bin nicht toll,
aber als Kanzler wundervoll!

Ja, den Sprit, den mach ich teuer, dabei spiel’ ich mit dem Feuer,
doch ich zocke ab wie toll.
 

4. Ich bin nicht schön ich bin nicht toll,
aber als Kanzler wundervoll!
Grünen fahr' ich über'n Schnabel,
denn ich bin der Weltennabel
und als Kanzler wundervoll!

 

 Programm 2000:

Lügen haben viele Freunde

Mitwirkende: Gerd Blancke, Hans Daiminger, Hannes Daiminger, Marianne Klitzka, Inge Petersen, Uwe Requart, Reinhard Rehwinkel, Birgit Spohn. Technik: Werner Rotter.
Text und Regie: Helene Daiminger

 Programm 1999:

Der Klügere macht Krach

Mitwirkende: Gerd Blancke, Hans Daiminger, Hannes Daiminger, Marianne Klitzka, Inge Petersen, Uwe Requart, Birgit Spohn, Wolfgang Weiss. Technik: Werner Rotter.
Text und Regie: Helene Daiminger

 

 Programm 1998:

Die Gnade der mageren Jahre

Mitwirkende: Hilde Adolf, Gerd Blancke, Hans Daiminger, Hannes Daiminger, Uwe Requart, Manfred Richter, Wolfgang Weiss. Technik: Werner Rotter.
Text und Regie: Helene Daiminger

 

Programm 1997:

Mut zeigt auch der lahme Muck

Mitwirkende: Hilde Adolf, Gerd Blancke, Hans Daiminger, Hannes Daiminger, Uwe Requart, Manfred Richter, Wolfgang Weiss und Werner Rotter.
Text und Regie: Helene Daiminger

 

  Programm 1996:

Gut Ding muss (W)Eile haben

Mitwirkende: Hilde Adolf, Gerd Blancke, Hans Daiminger, Hannes Daiminger, Uwe Requart, Manfred Richter, Wolfgang Weiss und Werner Rotter.
Text und Regie: Helene Daiminger

 

 

Programm 1995:

Begehrlich währt am längsten

Mitwirkende:

Hilde Adolf, Gerd Blancke, Hans Daiminger, Hannes Daiminger, Uwe Requart, Manfred Richter und Werner Rotter. Text und Regie: Helene Daiminger

 

 

 Programm 1994:

Blick zurück nach vorn

Mitwirkende:

Hilde Adolf, Gerd Blancke, Hans Daiminger, Hannes Daiminger, Uwe Requart, Manfred Richter. Text und Regie: Helene Daiminger

 Textprobe:
Empfehlung der Industrie- und Handelskammern:

...

Go East, wo Betrug noch klappt!
Go East, wo kein Zoll dich schnappt!
Go East, wo Behörden blind
Und wo Menschen noch billig sind

Go East, wo man Streiks nicht kennt
Wo keiner zum Kadi rennt
Go East, wo’s Gesetz nicht scharf,
wo man noch verseuchen darf

 

 Programm 1993:

Gesellschaft mit beschränkter Hoffnung

Mitwirkende: Hilde Adolf, Gerd Blancke, Hans Daiminger, Hannes Daiminger, Uwe Requart, Manfred Richter. Text und Regie: Helene Daiminger

 

Textprobe:

Aus dem Lied vom guten Deutschen

Wenn in Bosnien nur noch das Chaos regiert
Und jeder fünfte Mensch sein Leben verliert,
ja da sind wir als gute Deutsche gefordert,
und sofort wird eine Annonce geordert,
doch damit nicht genug wir malen ein Plakat,
dessen markige Aufschrift es in sich hat,
und es prangt der Slogan auf dem letzten Abort
in blutroten Lettern: Stoppt Völkermord!

Und wir knabbern uns're Nüsse und wir denken beim Bier:
„Die Verteidiger der Menschenrechte, das sind wir!“
Und wir schau'n uns selbstzufrieden im Spiegel an,
d
enn heut' haben wir mal wieder uns’re Pflicht getan.

 

Programm 1992:

Gar nich um kümmern

Mitwirkende: Hilde Adolf, Gerd Blancke, Hans Daiminger, Hannes Daiminger, Uwe Requart, Manfred Richter. Text und Regie: Helene Daiminger

 

Programm 1991:

Mir das Meine

Mitwirkende: Hilde Adolf, Gerd Blancke, Hans Daiminger, Hannes Daiminger, Uwe Requart, Manfred Richter. Text und Regie: Helene Daiminger

 

1989/1990

Für die Bevölkerung bestand zu keiner Zeit Gefahr

Mitwirkende:
Hilde Adolf, Gerd Blancke, Hans Daiminger, Hannes Daiminger, Uwe Requart, Manfred Richter.
Text und Regie: Helene Daiminger.

 

  

1988

Alles für die Katz

Mitwirkende:
Hilde Adolf, Gerd Blancke, Hans Daiminger, Hannes Daiminger, Uwe Requart.

Text und Regie: Helene Daiminger 

Auszüge aus diesem Programm „durften“ die Müfis auch beim Eiswett-Essen in der Bremer „Glocke“ aufführen, und konnten endlich das seltene Erlebnis testen, einmal richtig ausgebuht zu werden.

Hinterher schrieben Zeitungen:
... Dem Eiswett-Präsidenten Kloess sei die Sache sichtlich unangenehm gewesen, und auch General Wolfgang Altenburg, höchster deutscher Nato-General, habe sich bei den Müllfischern entschuldigt. ....

... (Hans Scheibners) Worte gingen in einem Pfeifkonzert unter. Das anschliessend auftretende Kabarett „Die Müllfischer“ aus Bremerhaven wurde von den aufgebrachten Gästen sogar mit Klopapierrollen beworfen.

Da fragt sich der Chronist, woher denn die Promis bei einer solchen Feier Klopapierrollen haben, oder ist das nur die „längste Serviette der Welt“?

Programm 1987:

Wir haben keine Wahl

Mitwirkende:
Hilde Adolf, Gerd Blancke (hier noch in Vertretung für M. Richter), Hans Daiminger, Hannes Daiminger, Uwe Requart, Manfred Richter. Text und Regie: Helene Daiminger

 

1986

„Strahlende Aussichten“

 Mitwirkende: Hilde Adolf, Hans Daiminger, Hannes Daiminger, Uwe Requart, Manfred Richter.

Texte und Regie: Helene Daiminger

 

1985

„Wir blasen Euch den Marsch!“

 Mitwirkende: Hilde Adolf, Hans Daiminger, Hannes Daiminger, Uwe Requart, Manfred Richter.

Texte und Regie: Helene Daiminger 

 

1984

„Wo geht’s denn hier bergauf?“

Mitwirkende: Hilde Adolf, Hans Daiminger, Hannes Daiminger, Uwe Requart, Manfred Richter.
Texte und Regie: Helene Daiminger

 ... und die NZ schreibt am 2.10.1984 dazu:
.... Erstaunlicherweise (!!ts ts!!) braucht man bei den Fünfen nicht die Maßstäbe einer Gruppe von Hobby-Kabarettisten anzulegen. Was die Müllfischer in ihrem neuen Programm zeigen, ist sicher besser als manches, was einem unter der Überschrift „Kabarett“ von Profis geboten wird.

 

 

1983

„Durchsage ohne Gewähr“ 

Mitwirkende: Hilde Adolf, Hans Daiminger, Hannes Daiminger, Uwe Requart, Manfred Richter.
Texte und Regie: Helene Daiminger

 1983 erschien auch die erste Schallplatte (ja, die gab’s damals noch, keine CD) mit den Titeln „Bahn, Bahn, Bahn“, „Brauchst liebe Mutter, nicht schrei’n“, Hei so ein Fäkalienbad und dem Evergreen der Müfis „Bella Bremerhavener Dreck“!

 

1982.. jetzt schon als...

Müllfischer

„Nur keine Panik“

Mitwirkende: Hilde Adolf, Hans Daiminger, Hannes Daiminger, Uwe Requart, Manfred Richter.
Texte und Regie: Helene Daiminger

Textauszug (kein Kabarett, sondern real, ein Schreiben von Helene an das Deutsche Kabarett Archiv:
Da mir vom Text (....) einige Blätter fehlen und über die Endnummern meines Mannes, die er sich selbst schreibt, keine Aufzeichnungen vorliegen,....

Jaja, das Chaos auf, vor und hinter der Bühne, so wird erfolgreiche Arbeit geleistet!!!

 

1981

So fing es an:
Die Nordsee Zeitung vom 27.11.81

,,Schöne Bescherung"

...im Heideschulweg

 Ihren Beitrag zur Weihnachtszeit leistet die bekannte und beliebte Kabarettgruppe der Jungen Bühne mit ihrem Programm „Schöne Bescherung“. Für die Mitglieder, die mit Kurzprogrammen schon viele günstige Erfahrungen gesammelt haben, handelt es sich um den ersten Versuch, ihre Besucher einen ganzen Abend lang mit humorvollen und satirischen Szenen zur großen und kleinen Politik zu unterhalten.

Text und Idee stammen von Hans und Helene Daiminger. Die Mitwirkenden sind die Studentin Hilde Adolf, der Bankkaufmann Uwe Requart und die Lehrer Holger Ryfisch und Manfred Richter. Vorverkauf: Telefon 6 1380 und 88209.

Bei Kerzenschein und einem guten Glas Wein wollen Akteure und Zuschauer auch nach der Aufführung noch zusammensitzen. Bei gutem Gelingen möchte das Team Kabarettabende zur ständigen Einrichtung machen. Die Aufführungen finden am 5., 6 und 8. Dezember jeweils um 20 Uhr im Gemeindezentrum der ev. ref. Gemeinde im Heideschulweg (Leherheide) statt.

 Das also waren sie, die Müllfischer (noch nicht einmal unter diesem Namen) der ersten Stunde!

 

Zurück zur Seite 1